Warum PremiumDE?

Google Shopping CSS: der unterschätzte Hebel

Google Shopping ist für viele Markenhersteller ein zentraler Baustein im Performance-Marketing – besonders dann, wenn sie ihre Produkte über einen eigenen Onlineshop direkt an Endkunden verkaufen.

Was viele nicht wissen: in Europa laufen Shopping-Anzeigen immer über ein sogenanntes Comparison Shopping Service, kurz CSS. Und genau damit sollten sich Markenhersteller eingehender befassen.

Denn: wer heute noch das Google-eigene CSS nutzt, zahlt eine hohe Nutzungsgebühr und geht gleichzeitig mit einem Nachteil in die Anzeigenauktion. Im Vergleich zu allen Mitbewerbern, die ein Drittanbieter CSS nutzen.

Der CPC-Effekt eines Drittanbieter CSS

Ein Comparison Shopping Service (CSS) ist die Vergleichsplattform, über die Shopping-Anzeigen in Europa technisch eingebunden werden. Neben dem Google-eigenen CSS gibt es auch so genannte Drittanbieter-CSS [mehr dazu von Google: Werbung mithilfe von Preisvergleichsportalen].

Das Bild zeit die Google Suchergebnisseite. Der Suchbegriff ist "hundefutter". Gezeigt werden Google Shopping Anzeigen. In den Google Shopping Anzeigen sind die CSS Anbieter grün umrandet.

Die Nutzung eines Drittanbieter-CSS führt zu einem höheren Gewicht in der Anzeigenauktion und kann für werbetreibende Unternehmen einen erheblichen wirtschaftlichen Vorteil bringen.

In der Theorie sind bis zu 20% geringere Kosten pro Klick beziehungsweise bis zu 25% mehr Reichweite möglich. Das liegt daran, dass Google bei Nutzung des Google eigenen CSS die Gebote in der Auktion reduziert und einen Teil des tatsächlichen CPC als Marge einbehält. Dieser Mechanismus entfällt bei der Nutzung eines Drittanbieter CSS.

Sie möchten mehr über die Funktionsweise und Hintergründe des Google Comparison Shopping Service erfahren? Was ist ein Google CSS?

Für viele Unternehmen liegt die Frage deshalb auf der Hand: Warum sollte man diesen Vorteil ungenutzt lassen? Zumal der Wechsel zu einem Drittanbieter-CSS unkompliziert über das Google Merchant Center erfolgt und bestehende Google-Ads-Kampagnen unberührt bleiben.

Genau an dieser Stelle endet allerdings die Argumentation vieler CSS-Anbieter: technisch migrieren, Traffic günstiger einkaufen, mehr Return erzielen – fertig.

Für Markenhersteller schließt sich hier jedoch eine wichtige strategische Frage an: Wenn ich ein Drittanbieter-CSS nutze: In welchem Umfeld erscheint dann meine Marke?

Der blinde Fleck: CSS ist nicht nur Performance, sondern auch Markenführung

Für Marken zählt nicht nur, ob Produkte in Google Shopping sichtbar sind. Es zählt auch, neben welchem CSS-Namen sie erscheinen, wohin Nutzer nach einem Klick auf das CSS-Label gelangen und welches Umfeld dort mit der eigenen Marke verbunden wird.

Genau hier zeigen sich die typischen Schwächen vieler Drittanbieter-CSS:

  • Die Namen und Landingpages der CSS-Anbieter sind nicht auf Markenwirkung oder ein hochwertiges Produktumfeld ausgelegt.
  • Wenn potentielle Kunden auf das CSS Label in einer Shopping Anzeige klicken, treffen sie auf eine unpassende oder beliebig wirkende Produktauswahl.
  • CSS-Anbieter monetarisieren ihre Landingpages über das Einbinden von Werbeanzeigen – auch dann, wenn diese keinen Mehrwert für die angebundenen Markenhersteller schaffen oder sogar Mitbewerberprodukte präsentieren.
  • Gleichzeitig finanzieren Sie als Markenhersteller mit ihren Ads-Kampagnen das Branding des jeweiligen CSS-Anbieters (in manchen Fällen den Brand Ihrer Performance Marketing Agentur) – ohne dass Sie selbst einen zusätzlichen Markenvorteil daraus erzielen.

Beispiel 1: Nach dem Klick auf das CSS-Label erscheint eine unpassende Produktauswahl:

Das Bild zeigt die Landingpage eines CSS Anbieters. Der Suchbegriff ist "hundefutter". Die Auswahl zeigt völlige unpassende Produkte.

Beispiel 2: Dieser CSS Anbieter blendet Werbeanzeigen ein, statt nur Ihre Produkte zu zeigen:

Das Bild zeigt die Landingpage eines CSS Anbieters. Der größte Teil des sichtbaren Bereichs wird von Werbeanzeigen vereinnahmt.

Aus reiner Performance-Sicht mag man darüber hinwegsehen. Aus Sicht einer Marke mit Anspruch nicht.

PremiumDE – das CSS für Markenhersteller

PremiumDE ist nicht als beliebiges Drittanbieter-CSS konzipiert, sondern als Vergleichsplattform mit einem Fokus auf Produkte deutscher Markenhersteller sowie echtem Mehrwert für Konsument:innen.

Das Bild zeigt die Google Suchergebnisseite. Der Suchbegriff ist poloshirts herren trigema. Darunter stehen Google Shoppinganzeigen. CSS PremiumDE ist grün umrandet.

Die technische Funktion erfüllt PremiumDE wie ein alternatives CSS. Der entscheidende Unterschied liegt im Anspruch an das Umfeld:

  • Kuratierter statt beliebiger Ansatz
    PremiumDE versteht sich als bewusst positionierte Plattform mit klarem Fokus – nicht als austauschbares Portal ohne erkennbaren Qualitätsanspruch.
  • Fokus auf Markenhersteller
    PremiumDE richtet sich an Unternehmen, für die Qualität, Markenbild und Umfeld nicht nebensächlich sind, sondern Teil der eigenen Positionierung.
  • Adäquates Vergleichsumfeld
    PremiumDE präsentiert etablierte Marken in einem hochwertigen und kontrollierten Vergleichsumfeld.
  • Keine Monetarisierung über Werbeanzeigen
    PremiumDE verzichtet bewusst darauf, die eigenen Seiten mit beliebigen oder für Markenhersteller kontraproduktiven Werbeanzeigen zu vermarkten.
  • Zusätzliche Reichweite
    PremiumDE dient nicht nur technisch als CSS, sondern entwickelt sich zu einer eigenen Plattform für Markenprodukte. Dadurch entsteht für Markenhersteller die Chance, neben dem Shopping-Effekt auch zusätzlichen CSS-Traffic in den eigenen Onlineshop zu erhalten.

Die folgende Übersicht zeigt, welche Optionen¹ Markenhersteller bei der Wahl eines Google Shopping CSS grundsätzlich haben – und warum der reine 20%-Blick zu kurz greift:

Die Tabelle zeigt die jeweiligen Vor- und Nachteile sowie die monatlichen Kosten der verschiedenen Optionen für ein Google Shopping CSS: Google, beliebige Drittanbieter und PremiumDE.

¹ Technisch betrachtet, gibt es noch eine vierte Option: ein Custom CSS (Sie wählen den Namen selbst aus), das fast ausschließlich Produkte eines einzigen Unternehmens zeigt. Diese Option eignet sich für Unternehmen, die über ein großes Markenportfolio verfügen. Allerdings sind die monatlichen Kosten und der Setup-Aufwand (von Ihnen selbst zu tragen) in diesem Fall deutlich höher. Falls Sie daran interessiert sind, kann Ihre Anfrage an einen entsprechenden Anbieter weitergeleitet werden.

Fazit

Bei monatlichen Nutzungsgebühren von 59€ zzgl. USt. ist PremiumDE ab ca. 2.000€ Adspend pro Monat (für Google Shopping bzw. Performance Max) wirtschaftlich sehr gut begründbar.

Denn: rechnerisch genügt dann bereits eine CSS-bedingte Margenersparnis von rund 3%. Je höher Ihr Adspend, desto größer wird der absolute Vorteil. Ob Ihr aktuelles CSS – also Name, Umfeld und Darstellung – zu Ihrer Marke passt, ist eine separate Frage und unabhängig vom Adspend zu bewerten.

Wenn Sie beim Google-eigenen CSS bleiben, lassen Sie einen relevanten Performance-Hebel ungenutzt („low hanging fruit“). Wenn Sie zu einem beliebigen Drittanbieter-CSS wechseln, gewinnen Sie zwar Effizienz – entscheiden sich aber für einen Anbieter, der nicht zu Ihrem Markenanspruch passt.

Die entscheidende Frage ist daher: Warum sollten Sie als Markenhersteller dauerhaft beim weniger passenden CSS-Partner bleiben, wenn Sie den Performance-Vorteil eines Drittanbieter-CSS mit einem hochwertigeren Marken- und Produktumfeld verbinden können?

Ein CSS ist mehr als nur ein Container für den Merchant-Center-Account. Es ist ein Teil Ihrer digitalen Markenpräsenz.

Erfahren Sie jetzt transparent und unverbindlich, welches Potenzial ein CSS-Wechsel für Sie bietet und ob ein Wechsel zu PremiumDE für Ihre Marke Sinn macht: info@premium-de.net


Ihre Marke ist Premium. Ihr Google-Shopping-CSS sollte es auch sein.